David
Hellmann

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iA Writer und Byword – tolle Apps zum schreiben! 26. April 2011

— Lesezeit: 5-7 Min.

Schreiben, schreiben und noch mal schreiben. Damit verbringt man eine Menge an Zeit wenn man einen oder mehrere eigene Blogs betreibt. Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen und eines ist dabei sicher. Es muss auch spaß machen dieses schreiben.

Einen Teil zum Spaß beitragen kann sicher die Art und Weise wie man schreibt und mit was man schreibt. Es gibt hier viele Möglichkeiten und man muss abwägen was für einen die beste oder zumindest eine gute ist. Auf was will ich eigentlich hinaus? Ganz einfach. Es geht um die Software die ich nutze um meine Texte zu verfassen. Sicher kann man das mit jedem x-beliebigen Texteditor tun aber darum geht es nicht. Man kann auch mit jedem x-beliebigen Auto einkaufen fahren und dennoch sucht man doch immer das für sich schönste aus. So ist es bei mir auch mit den Texteditoren.

Das iPhone nutze ich nicht um Texte zu schreiben, da das einfach keinen Spaß macht.

Grundsätzlich gibt es zwei Systeme auf denen ich meine Texte verfasse. Da wäre zum einen der Mac zu nennen und zum anderen das iPad. Das iPhone nutze ich nicht um Texte zu schreiben, da das einfach keinen Spaß macht. Ein paar Notizen aber keine Texte! Der Mac ist sicherlich der, an dem ich am häufigsten schreibe. Das Verhältnis Mac zu iPad würde ich sagen 80/20. Kommen wir zur Software...

Byword, der Texteditor meiner Wahl

Byword gibt es im Mac App Store und kostet glaube ich 4.99,- Euro. Für eine App die man oft nutzt ist der Preis mehr als in Ordnung. Warum Byword und nicht zum Beispiel WriteRoom oder OmmWriter? Beide genannten besitze ich auch aber Byword hat letztendlich mehr überzeugt. Bei Writeroom war ich im Grunde von den Einstellungen schon wieder erschlagen. Hier ist einfach schon wieder zu viel möglich. In Zeiten von iOS Apps ist man simple Einstellmöglichkeiten gewohnt und keine komplexen Sachen. OK, ich möchte jetzt auch nicht übertreiben. WriteRoom ist sicher ein super Programm und wird von vielen genutzt. Wir beide mochten halt einfach nicht warm werden miteinander. Soll es ja geben.

OmmWriter funktioniert leider nur im Vollbildmodus.

OmmWriter war dann so das nächste was ich getestet habe. Ich muss sagen, dass es dem was ich mir unter einem Texteditor vorgestellt habe schon ziemlich nah kam/kommt. Es ist simple zu nutzen und es macht Spaß damit zu schreiben. Die Einstellmöglichkeiten sind so wie ich Sie mir vorstelle. Weniger ist mehr. Sachen wie die Hintergrund-Musik habe ich persönlich nicht genutzt. Entweder hab ich selber Musik gehört oder eben gar keine. Es sollte aber erwähnt werden, da das ja ein Feature ist womit sich OmmWriter von den anderen abhebt. Warum ich letztendlich nicht bei OmmWriter geblieben bin, ist relativ einfach. OmmWriter funktioniert leider nur im Vollbildmodus. Ja sind wir ehrlich. Dafür ist die App gemacht aber genau das hat mich dann gestört. Teilweise möchte man beim schreiben auch mal schnell was nachschauen und das geht im Fenstermodus einfach schöner als im Vollbildmodus. Ob das wirklich ein KO Kriterium ist, muss jeder für sich entscheiden. Für mich war es eins aber auch nur, weil es eben gute alternativen gab.

Kommen wir nun zum eigentlichen Editor: Byword.

Hin und wieder - ja fast schon täglich - schaue ich in den App Stores von Apple vorbei um zu erfahren was es tolles neues gibt. Man könnte es fast schon als Sucht bezeichnen - haha. Jedenfalls ist mir schon öfters dieses Icon aufgefallen - ja ich achte sehr auf Icons - was ich aber nie angeklickt habe. Warum das so war kann ich nicht mal sagen. Irgendwann hab ich es mir dann doch mal angeschaut und auch gleich gekauft. Was soll ich sagen... Byword ist es! So stellt ich mir einen Texteditor vor. Die Einstellungen waren auch hier sehr dezent und übersichtlich gehalten, was mir ja bekanntlich gefällt. Wobei es auch fast schon wieder zu viele sind. Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Hier fand ich, dass beim OmmWriter das ganze am besten gelöst war. Eine kleine Auswahl an Schriften die man wählen konnte und fertig. Bei Byword kann man schon wieder aus allen Schriften wählen. Entschieden habe ich mich für die Courier in 16pt. Es gibt drei Möglichkeiten zum Einstellen der Zeilenlänge: Narrow, Medium und Wide. Hier hab ich mich für Medium entschieden. Dann kann man noch zwischen einem light und einem dark Theme wählen. Heißt soviel wie „schwarzer Text auf weißem Hintergrund“ oder „weißer Text auf schwarzem Hintergrund“. Bei mir kommt das light Theme zum Einsatz. Plain Text oder Rich Text? Plain Text! Bei Rich Text kann man halt noch gewisse Formatierungen vornehmen. Mein Fokus liegt aber auf dem schreiben und weniger auf dem Formatieren. Was mir auch gefällt ist der Wort- und Zeichen Zähler der am unteren Ende eingeblendet wird. Das gibt einen schönen Überblick wie fleißig man schon gewesen ist. Dann wäre noch der Focus View zu nennen. Hier kann man zwischen 1 und 9 Zeilen oder einem Absatz wählen. Was passiert? Ganz einfach. Je nachdem was man eingestellt hat erscheint das Ausgewählte normal und der Rest wird in der Intensität zurückgenommen. Man legt halt den Fokus auf die gewisse Zeile/n bzw. den Absatz. Persönlich nutze ich das eher weniger aber schlecht ist es sicher nicht.

Fast hätte ich es vergessen... Byword kann neben dem Vollscreenmodus auch den normalen Fenstermodus darstellen. Das finde ich persönlich - wie oben schon erwähnt - sehr gut. Ein weiteres sehr gutes Feature ist die Suchen bzw. die Suchen und Ersetzen Funktion. Das kann sehr Hilfreich sein.

Alles in allem kann man sagen, dass Byword für mich gerade die #1 unter den Texteditoren am Mac ist. Schlank, effektiv, optisch schön und das zum super Preis. Was will man mehr?! Vielleicht einen iA Writer für den Mac? Wie man hört ist da ja was in Arbeit. Warten wir es mal ab. Kommen wir zur anderen Plattform. iOS.

iA Writer genießt mein vertrauen

Wie schon erwähnt schreibe ich hin und wieder auch am iPad den ein oder anderen Text. Das passiert wenn ich Unterwegs bin und das iPad dabei habe oder ganz einfach dann, wenn ich abends im Bett liege und noch nicht schlafen will/kann. Da ist das iPad einfach handlicher als der iMac :) Auch für das iPad gibt es eine Vielzahl von guten Texteditoren. Hier wären unter anderem PlainText und Writings zu nennen. PlainText ist super da es schön sauber mit der Dropbox arbeitet. Der Ordner in der Dropbox lässt sich frei wählen und man kann - ja man glaubt es kaum - Unterordner anlegen. Optisch ist das ganz auch schön gemacht und es macht Spaß es zu nutzen. Aber irgendwie bekommt iA Writer hier den Vorzug. Dann wäre noch Writings zu nennen was auch eine sehr schöne App ist. Optisch auf jeden Fall ein wenig mehr auf Grafik gelegt mag die App gefallen. Aber auch hier ziehe ich den iA Writer vor. Warum das so ist kann ich nicht mal sagen. Es ist wohl eher eine Bauchentscheidung. Keine schlechte will ich meinen.

Wer viel schreibt sollte sich die genannten Apps mal anschauen. Mit was schreibt ihr denn so? Vielleicht gibt es auch noch bessere mir nicht bekannte. Dann einfach ab in die Kommentare damit. :)

Bilder von Byword

Bilder von iA Writer

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